Unterhaltsstreitigkeiten

Ehebruch, Untreue und Unterhalt

Detektei Feilen - Anruf bei der Detektei Feilen

Laut einer Studie verändert sich das Verhältnis zur Treue in einer Beziehung im Zusammenhang mit der Dauer der Beziehung. Zu Beginn gehen gerade mal 2 Prozent aller Frauen fremd, jedoch 5 Prozent der Männer. Nach über 25 Jahren sind es etwa die Hälfte aller Frauen und zwei Drittel der Männer die in ihrer Beziehung untreu werden. Männer gehen statistisch gesehen also häufiger fremd als Frauen. Dennoch beauftragen genauso viele Männer einen Detektiv, weil sie vermuten, dass ihre Ehefrau untreu ist.

Untreue oder Seitensprung, Ehebruch schmerzt immer. Achten Sie deshalb frühzeitig auf “Warnsignale”!

So z. B. kann der plötzliche Wunsch nach mehr “Freiraum in der Partnerschaft” oftmals ein untrügliches Zeichen dafür sein. Der Verdacht auf Untreue tut weh und ist eine sehr private Angelegenheit. Wenn man erst einmal Anzeichen in der Beziehung für ein Verhältnis findet, dann ist schon das Saatkorn “Misstrauen” ausgestreut.
Misstrauen und Zweifel, auch wenn die Verdächtigungen falsch sind, zerstören langsam aber sicher eine Partnerschaft. Deshalb ist es besser, sich durch seriöse und diskrete Ermittlung eines Detektivs zu vergewissern, ob der Partner untreu geworden ist.

Anspruch auf Unterhalt


Detektei Feilen - Gerichtsurteile


Privatbereich:
• Unterhalt, Ehebruch, Untreue
Arbeitsrecht:
• Lohnfortzahlungen

• Diebstahl und Unterschlagung
Videoüberwachung:
• Erstattung der Kosten für Videoüberwachung
Im Jahr 2010 wurden in Deutschland rund 187 000 Ehen geschieden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden damit elf von 1 000 bestehenden Ehen geschieden. Es gibt immer mehr Scheidungskinder, die zumeist bei der Mutter aufwachsen. Doch häufig fällt es dem Elternteil schwer, die Zahlungen allein zu tätigen. Beim Gesetzgeber gibt es klare Festlegungen zu den Unterhaltszahlungen.
Wenn der Lebenspartner (oder der ehemalige) die Unterhaltszahlungen verweigert, ist dies schwer vor Gericht zu beweisen. Um aber Zahlungen zu erhalten, müssen vorgetragene Situationen auch bewiesen werden.
Oftmals behauptet der Partner (Ex-) nicht genug Geld für ihren eigenen Lebensunterhalt zu haben, um den Unterhalt nicht bezahlen zu müssen. Ein Detektiv kann beweisen, dass die Einkommenssituation des Ex-Partners durchaus ausreichend ist, eine gewisse Summe bezahlen zu können.

Detektive helfen aber auch den anderen Partner, die zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet wurden. Manchmal ist nicht klar, ob die Höhe des geforderten Unterhalts noch gerechtfertigt ist. Durch die unterschiedlichsten Umstände seit der Trennung kann es schwierig sein, diesen Beweis anzutreten. Detektive können dabei helfen.

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Detektivkosten können bei Unterhaltsstreitigkeiten erstattungsfähig sein

Das Oberlandesgericht Schleswig hat auf die Beschwerde des Ehemannes hin die Erstattungsfähigkeit der Detektivkosten anerkannt. Voraussetzung für eine Erstattung ist, dass die Kosten auch tatsächlich notwendig waren. Die Notwendigkeit ist zu bejahen, wenn die Ermittlungen aus Sicht des Auftraggebers zur Erhärtung eines konkreten Verdachts erforderlich und prozessbezogen sind. Die Ermittlungen müssen nicht zwangsläufig den Prozess beeinflusst haben. Sie müssen allerdings in den Rechtsstreit eingeführt worden sein. Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall erfüllt.

Die von der Beklagten an den Kläger zu erstattenden Verfahrenskosten werden auf 62.526,75 € nebst 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 247 BGB ab dem 2. August 2004 festgesetzt. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden der Beklagten auferlegt. Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf 60.726,54 € festgesetzt.

Gründe: Die Parteien streiten um die Festsetzung von Detektivkosten in Höhe von 60.726,54 €.

Der Kläger und die Beklagte sind seit dem 18.5.1993 rechtskräftig geschiedene Eheleute. Durch Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 19.6.2002 wurde der Kläger verurteilt, an die Beklagte ab Januar 2002 einen monatlichen Elementarunterhalt von 249,08 € sowie einen monatlichen Vorsorgeunterhalt von 61,46 € zu zahlen.

Im Rahmen des im April 2003 eingeleiteten Abänderungsverfahrens hat der Kläger den Detektiv und Zeugen S. im Juli 2003 mit der Observation der Klägerin mit dem Ziel beauftragt festzustellen, ob sie in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft lebt. Für die von Juli 2003 bis Juni 2004 dauernde Observation hat der Zeuge S. dem Kläger den oben genannten Betrag in Rechnung gestellt. Die Detektivberichte sind mit Schriftsatz vom 21.6.2004 zur Gerichtsakte gereicht worden. Im Termin vom 23.6.2004 hat das Familiengericht den Zeugen N. vernommen. Auf Grund des Ergebnisses der Beweisaufnahme hat das Familiengericht den Unterhaltsanspruch der Beklagten ab 13. August 2003 als verwirkt gemäß § 1579 Ziffer 7 BGB angesehen.

Der Kläger hat beantragt, gegen die Beklagte Verfahrenskosten in Höhe von insgesamt 62.026,75 € (Bl. 468 ff.) festzusetzen. Durch Beschluss vom 12. November 2004 hat das Familiengericht lediglich Kosten in Höhe von 1.800,21 € zugunsten des Klägers festgesetzt. Im Übrigen hat es den Festsetzungsantrag mit der Begründung zurückgewiesen, dass die geltend gemachten Detektivkosten nicht erstattungsfähig seien.

Gegen diese Entscheidung richtet sich die Beschwerde des Klägers. Zur Begründung führt er aus, die Erstattungsfähigkeit der Kosten hinge allein von der Frage ab, ob es notwendig gewesen sei, diese aufzuwenden. Der Gesetzeswortlaut lasse keinen Raum für eine zweite Voraussetzung, dass diese Kosten nämlich auch angemessen sein müssten. Entscheidend sei, dass eine vernünftige Partei einen berechtigten Grund gehabt habe, einen Detektiv einzuschalten.

OLG Schleswig – AG Husum 26.05.2005, Az: 15 WF 363/04 – Quelle: Protecting Internet-Online-Dienste GmbH

Detektivkosten können notwendige Kosten des Verfahrens sein

Das Oberlandesgericht Koblenz (Beschluss vom 2.1.2007 – 14 W 785/06) entschied, dass die Beauftragung eines Detektivs zur Informationsbeschaffung zur Abwehr von unterhaltsrechtlichen Ansprüchen nach Beendigung (hier nicht ehelichen Partnerschaft mit Partnerschaftsvertrag) notwendige Kosten des Verfahrens sind.

Detektivkosten müssen in Ehestreit unter Umständen bezahlt werden

Die Kosten für die Beauftragung eines Detektivs sind dann als notwendige Kosten zu ersetzen, wenn die Ermittlungen aus der Sicht des Auftraggebers zur Erhärtung eines konkreten Verdachts erforderlich waren, sie prozessbezogen sind und die daraus resultierenden Kosten nicht unverhältnismäßig hoch sind. Unter Beachtung dieses Grundsatzes entschieden die Richter des 3. Senats für Familiensachen des Oberlandesgerichts Koblenz, dass die klägerische Ehefrau, die auf nachehelichen Unterhalt geklagt hatte und beim Familiengericht unterlegen war, ihrem Exmann auch die Kosten in Höhe von über 13.000 DM zu erstatten hat, die diesem durch die Beauftragung eines Detektivs entstanden waren. Der Ehemann hatte sich gegen die von seiner Exfrau erhobene Unterhaltsklage mit der Behauptung verteidigt, diese lebe in gefestigter nichtehelicher Lebensgemein-schaft mit einem anderen Mann, weshalb ihr Unterhaltsanspruch verwirkt sei. Nachdem Zeugenvernehmungen hierzu kein eindeutiges Ergebnis gebracht hatten, waren die Richter mit dem Beklagten der Auffassung, dass die Beauf-tragung eines Detektivs geboten war. Dieser hatte feststellen können, dass die Klägerin und ihr neuer Lebensgefährte zusammen wohnten, was schließlich die Urteilsfindung maßgeblich beeinflusst hat.

Zusätzlich zu den üblichen Prozesskosten hat die Ex-Ehefrau deshalb nunmehr auch die Detektivkosten zu zahlen.

OLG Koblenz: Aktenzeichen 11 WF 70/02 vom 9. April 2002 – Quelle: Jurawelt